Transfer-Technik

Transfer-Technik Transferkurzarbeit

Üblicherweise wird im Interessenausgleich vereinbart, dass zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat eine "betriebsorganisatorisch eigenständige Einheit" vereinbart wird und diese auf eine ganz bestimmte, namentlich bezeichnete Transfergesellschaft zur Verwaltung übertragen wird. Damit verbunden ist die Festlegung, dass den Arbeitnehmern an einem kalendermäßig bestimmten Tag (Teilversammlung) das Angebot eines sogenannten 3-seitigen Vertrages gemacht wird, der innerhalb einer ganz bestimmten kalendermäßig bestimmten Frist zu unterzeichnen ist. Das ist mit dem Hinweis zu verbinden, dass während der Überlegungsfrist für die Arbeitnehmer zwischen Aushändigung der Verträge und Fristablauf die Anhörung des Betriebsrates für sämtliche Kündigungen nach § 102 BetrVG durchgeführt wird und bei Nicht- oder nicht fristgerechter Unterzeichnung die betriebsbedingte Kündigung am Tag nach Fristablauf erfolgen kann.

Der 3-seitige Vertrag hat drei Vertragspartner und drei Bestandteile. Er wird geschlossen zwischen dem Arbeitnehmer, seinem bisherigen Arbeitgeber und der Transfer-Gesellschaft. Er hat zum Inhalt

  • die einvernehmliche Beendigung des bisherigen Arbeitsverhältnisses;

  • die Begründung eines neuen, befristeten Arbeitsverhältnisses mit der Transfer-Gesellschaft;

  • die Vereinbarung der Leistungen, die der Arbeitnehmer aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses bekommt (Abfindung, Gewährleistungen des beE-Aufenthaltes, bestimmte finanzielle Leistungen während dessen).

Beispiel Remanenzkosten:


	BAQ Transfer

Zum Vergleich: Kosten einer 6 monatigen Kündigungsfrist:


	Transferkurzarbeit

Beispiel Nettobezug Mitarbeiter:


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